Curaçao ist eine wunderschöne Insel in der Karibik nördlich von Venezuela! Gern wird der Hafen der Hauptstadt Willemstad von Kreuzfahrtschiffen angefahren. Die Insel gehört zu den Niederländischen Antillen. Manch einer dürfte schon von den ABC-Inseln gehört haben – Curaçao ist das „C“!
Gesprochen wird Niederländisch, Englisch und Papiamentu (eine Sprache mit portugiesischen, spanischen und niederländischen Anteilen).
Die Insel hat über sowie unter Wasser einiges zu bieten und wir möchten Euch ein bisschen in unsere erste Urlaubswoche mit hinein nehmen!
Zunächst hatten wir natürlich mit dem Jetlag zu kämpfen. Die Zeitverschiebung beträgt in der Winterzeit 5 Stunden, d.h. wenn es in Deutschland Abend ist, ist es auf Curaçao noch Nachmittag. Deshalb sind unsere Kinder bisher auch freiwillig abends ins Bett gegangen, waren aber auch vor Morgengrauen schon wach!
Uns tat die Woche Eingewöhnung richtig gut, was natürlich immer auch eine finanzielle Frage ist ob man sich das leisten möchte! Mit einem Kleinkind und Theas angeschlagener Gesundheit haben wir uns das allerdings gegönnt.
Für die erste Woche haben wir uns dann auch ein Auto gemietet. Sehr zu empfehlen ist die Autovermietung Emma Rentals (https://emmarentals.com). Die Verantwortlichen sind sehr gut per E-Mail oder WhatsApp erreichbar und sie haben sogar ein umgebautes Auto im Angebot, in dem man Personen im Rollstuhl transportieren kann! Allerdings mussten wir lernen, dass dieses Auto schon etliche Monate im Voraus ausgebucht ist! Wir konnten aber mit einem 7-Sitzer SUV und unserem MountainBuggy die Insel problemlos erkunden!
Curaçao Liqueur Distillery
Wer kennt ihn nicht – den berühmten Blue Curaçao im Cocktail! Wir statteten dem Herkunftsort im Landhuis Chobolobo natürlich einen Besuch ab und durften erfahren, dass es den bekannten blauen Likör mit Orangengeschmack auch in ganz anderen Farben gibt, wobei der Geschmack immer derselbe ist! Allerdings werden auch Liköre mit Schoko, Tamarinde oder Kaffeegeschmack hergestellt!
Die Besichtigung der Ausstellung und eine Kostprobe des prominenten Getränks ist gratis!
Anschließend kann man noch Souvenirs und natürlich Schnaps shoppen oder sich im Innenhof einen Cocktail oder Smoothie gönnen!
Parke Den Dunki
Mitten im Wohngebiet ein Urwald! So kommt es uns zumindest jetzt in der Regenzeit vor! Wir haben einen kurzen Abstecher in den bei Hundebesitzern sehr beliebten Park gemacht und den urigen Spielplatz besucht!
Mama hat sich dann auch noch auf die Suche nach den dort angeblich lebenden Flamingos gemacht, die Dämmung (Sonnenuntergang ist hier gegen 18:00) und der Schlamm (Regenzeit) hat mich dann allerdings aufgehalten und zurück zu den anderen geschickt!
Salinas di Jan Kok
Apropos Flamingos – diese hier in freier Wildbahn lebenden Tiere durften wir auf unserem Weg in den Norden der Insel in Jan Kok beobachten! Auf einer Aussichtsplattform die ein bisschen in den Binnensee ragt konnten wir etwas näher ran und die rosa Vögel beobachten!
Lagun
Der kleine Küstenort Lagun war Ziel unserer etwa 60 minütigen Autofahrt in den Norden! Vor allem da ich gelesen hatte, dass man dort auf Meeresschildkröten treffen kann. Das war aber leider bei unserem Besuch nicht der Fall! Dennoch haben wir einen wunderschönen Nachmittag am Strand verbracht. Die wunderschöne Bucht lädt zum Schnorcheln ein, da sich an den Felsen viele Fische tummeln! Theas Brüder Joas (9 Jahre) und Jaron (5 Jahre) waren begeistert, auch da es ihr erstes richtiges Schnorchelerlebnis war!
Thea hat es sich nach einem ausgiebigen Bad im Meer am Strand in ihrem Badewannenstuhl „Splashy“ gemütlich gemacht und dem Treiben zugesehen und natürlich mit dem kleinen Bruder Jannis (1,5 Jahre) gesandelt!
Abends wurden wir mit einem wunderschönen Sonnenuntergang verabschiedet!
Amazonia Curaçao
Das „Amazonia“ ist ein kleiner Tierpark, der Dschungeltiere beherbergt! Außerdem gibt es ein angrenzendes Restaurant und auch ein Hotel mit kleinem Pool. Als wir diesem Ort einen Besuch abstatteten fanden gerade Renovierungsarbeiten statt, was dem ganzen leider ein ziemliches Baustellenflair verpasste – schade dass das nicht online angekündigt wurde! Nichtsdestotrotz hatten unsere Kinder wirklich Spaß, die verschiedenen Tiere hautnah zu erleben!
Anfangs begrüßte uns Coco der Weißhaubenkakadu mit einem Tänzchen! Er war so zutraulich, dass er problemlos auf unseren Oberarmen Platz nahm!
Die Tiere, die außerhalb der Käfige waren, durften wir jederzeit anfassen, wurde uns gesagt!
Die Schlangen, Spinnen, Leguane und Echsen waren allerdings alle hinter Glas sicher verstaut, faszinierten unsere Jungs jedoch sehr!
Danach ging es zu den schwarzen Springaffen, die in Brasilien leben! Sie sind sehr zutraulich und kommen für eine Erdnuss auch direkt auf die Hand gesprungen!
Außerdem wurde in diesem Bereich die Ureinwohner von Curaçao und deren ursprüngliches Leben dargestellt!
Am Ende besuchten wir noch die Kapuzineräffchen, die uns mit wilden Sprüngen begrüßten, allerdings wieder in ihrem Gehege waren, da sie wohl doch gern zubeißen!
Kokomo Beach
Von unserem letzten Besuch war uns der Kokomo Beach noch in sehr guter Erinnerung, da eine Schaukel im Wasser aufgestellt war und das natürlich die Attraktion für unsere Kinder war! Allerdings scheinen die Pfosten der Schaukel das zeitliche gesegnet zu haben – auf jeden Fall waren nur noch Überreste zu sehen! Das war zunächst mal eine Enttäuschung, bis wir die Schnorchel ausgepackt und festgestellt haben, wie schön die Unterwasserwelt hier ist! Die beiden Jungs konnten problemlos mitkommen und waren fasziniert, während Thea das Treiben am Strand und schließlich den Sonnenuntergang beobachtete!
Willemstad
Die Haupt- und einzige größere Stadt der Insel liegt etwa 10 Minuten mit dem Auto von unserer Unterkunft entfernt. Man kann sie auch mit dem Bus erreichen, was wir in den kommenden 2 Wochen ohne Auto bestimmt versuchen werden, denn die Innenstadt ist wunderschön!
Tagsüber kann man die schön bemalten Häuser bewundern und nachts das Lichtermeer genießen!
Zahlreiche kleine Shops und die Markthalle laden zum Souvenirs kaufen, flanieren und Schaufensterbummel ein, wobei man in der Hitze gern Abkühlung im klimatisierten Innenraum sucht!
Besonders bekannt ist die Königin-Emma-Brücke, die die Stadteile Punda und Otrobanda verbindet und bei Schiffsverkehr einfach aufgeklappt wird. Während die Brücke aufgeklappt ist verbindet eine Fähre die beiden Stadtteile!
Nachts wird die Brücke wunderschön beleuchtet und ist ein beliebter Fotopoint bei Touristen!
Auch die bunten Fassaden der Häuser aus der Kolonialzeit sind ein Foto wert und schmücken so manches Souvenir aus Curaçao!
Willemstad wird von vielen Kreuzfahrtschiffen angefahren und ist tagsüber natürlich voller Touristen! Abends wenn die Schiffe weiterfahren lichten sich die Menschenmassen und es wird gemütlicher!
Diesmal entdeckten wir auch ein ganz uriges Grillrestaurant in dem auch die Einheimischen speisten – wir haben Hähnchen und Schweinefleisch mit Salat und Pommes probiert – sehr lecker!
Soviel mal unsere erste Woche im Schnelldurchlauf!
Nun sind wir gespannt auf die Delfintherapie, die die nächsten beiden Wochen Montag bis Freitag von 13:00-15:00 stattfinden wird! Wir werden berichten!